Wednesday, September 16, 2009

Perspektive ändern: Die Ringszene von Rosenstraße

Die alte Frau sitzt auf ihren Lehnstuhl und seufzt. Dieser Morgen hat sehr lang gedauert, denkt sie. Sie hat das ganze Badezimmer geputzt, und ihre Hände schmerzen. Sie ist sehr müde. Sie einnickt ein bisschen.

Plötzlich klingt die Türklingel. Wer ist da? wundert sie sich. Es ist zu früh für Essen auf Rädern...
„Hallo?“ sagt sie.
„Hallo Lena, hier ist Hannah, die Historikerin“ die Stimme antwortet. „Darf ich einkommen?“
„Ach ja, Hannah, bitte heraufkommen.“
Hannah war nach Deutschland geflogen, über etwas zu forschen. Aber die alte Frau denkt, dass Hannah zu jung, zu interessiert, und zu schön war, eine echte Historikerin zu sein. Heute werden sie über eine wichtige Erzählung reden, und die alte Frau glaubt, dass sie wichtige Informationen über Hannah erforschen wird.

Das Paar redet für viele Stunden, und dann kommen sie zu dem wichtigen Punkt – die Geschichte von Ruth. Die Frau merkt einen Wechsel in Hannah, wann sie über Ruth redet, und dann weiß sie, dass Hannah Ruths Tochter ist.

„Gehst du in die höchste Schublade, Hannah, und bringst den Ring zu mir. Es war Ruths Ring, und ich wünsche, dass sie es noch einmal haben wird.“

3 comments:

Calandra said...

Du bist ein guter Schreiber! Die Geschichte war sehr interessant zu lesen. Ich mag die ander Perspektive von Lena.

Evan T Dekker said...

Stimmt. Diene Grammatik ist ganz besser wie ich. Ich mag das Ende der Film mit den Ring. Wann Hannah sagte,"Es werde Glück bringen." Und Ruth hat es zu Hannah gegebt. Ganz Froh.

Lauren said...

Hallo!

Ich finde diese Perspektive sehr gut! Ich habe nicht erwartet, dass der Frau so klug war. Aber sie wusste am Anfang dass Hannah nicht eine Historiker war! Ich habe diese Szene viel gern.